CMD – Ursachen und Symptome

Haben Sie Beschwerdesymptome ohne erkennbare Ursache?

Viele Patienten haben eine regelrechte Ärzte-Odyssee hinter sich auf der Suche nach der Ursache für ihre Beschwerden - meist ohne Erfolg. Dabei liegt zahlreichen Schmerzen und Beschwerden in vielen Fällen eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zugrunde, eine Funktionsstörung im Kausystem.

Wie kann eine CMD entstehen?

Grundlage einer CMD ist eine muskuläre Verspannung der Kau-, Kopf- oder Gesichtsmuskulatur. Hauptrisikofaktoren sind Okklusionsstörungen und psychoemotionaler Stress -„mit den Zähnen knirschen“

Eine Okklusionsstörung bedeutet ein gestörtes Zusammenspiel der Zähne von Ober- und Unterkiefer - es kommt zu einem „falschen Biss“.

Neben genetischen Ursachen ist der Auslöser vor allem die unnatürliche Abnutzung der Zähne durch meist nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus), was wiederum durch Stress ausgelöst bzw. verstärkt werden kann. Dabei können kleinste Veränderungen am Kauapparat bereits zu einer erheblichen Fehlfunktion führen. Dies ist verständlich, wenn man bedenkt, dass bei jedem Menschen im Kauzentrum eine Kaukraft von bis zu 400-800 N durch nächtliches Pressen und Knirschen von ca. 15-20 min Dauer auftreten kann.

Aber auch Zahnlücken, schlecht angepasster Zahnersatz oder insuffiziente
kieferorthopädische Behandlungen können dafür verantwortlich sein, dass die Zähne nicht mehr korrekt zusammenpassen.

Warum kann ein „falscher Biss“ auch Kopf- oder Rückenschmerzen verursachen?


Eine gestörte Okklusion der Zähne führt zu einer Fehlbelastung der Kiefergelenke mit unnatürlich hoher Beanspruchung und Verspannung der umliegenden Muskulatur. Eine dauerhafte Fehlbelastung kann über neuromuskuläre Mechanismen zu einer Inkoordination der Muskelaktivitäten durch das Zentralnervensystem führen (muskuläre Hyperaktivität) und damit auch Schmerzen und Beschwerden in anderen Regionen des Stütz- und Bewegungsapparates hervorrufen.

 

CMD

Was versteht man unter einer CranioMandibulären Dysfunktion?

Als CMD bezeichnet man eine Funktionsstörung im Kausystem.
Grundlage ist die muskuläre Verspannung der Kau-, Kopf- oder Gesichtsmuskulatur. Hauptrisikofaktoren sind Okklusionsstörungen und psychoemotionaler Stress –

„mit den Zähnen knirschen“.

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